Risikoregister · Eintrag
Q3 · KonstruiertFlugzeugkollision von Teneriffa
Das tödlichste Unglück der Luftfahrtgeschichte ereignete sich am Boden.
Eng gekoppelte Systeme, in denen ein kleiner Fehler kaskadiert und die ganze Maschine zum Stillstand bringt.
Warum dieser Quadrant
Zwei 747 standen auf einer Bahn an einem Flughafen, der sie nicht hätte haben sollen, dorthin umgeleitet durch eine Bombe in Las Palmas. Nebel senkte die Sicht auf unter 100 Meter, dem KLM-Kapitän lief die gesetzliche Dienstzeit davon, und der Zweifel seines Ersten Offiziers an der Freigabe wurde nicht weiterverfolgt. Nichts davon war für sich genommen ungewöhnlich. Die Bahn hatte kein Bodenradar, das die Summe daraus hätte erfassen können.
Die Aktenlage
- Datum: 27. März 1977, etwa 17:06 GMTgesichert
- Todesopfer insgesamt: 583gesichert
- Überlebende: 61, alle aus dem vorderen Teil der Pan-Am-Maschinegesichert
- Todesopfer KLM-Flug 4805: 248 (alle an Bord)gesichert
- Todesopfer Pan-Am-Flug 1736: 335 von 396 an Bordgesichert
- Flugzeuge: KLM Boeing 747-206B, Kennzeichen PH-BUF; Pan Am Boeing 747-121, Kennzeichen N736PAgesichert
- Sicht zum Zeitpunkt der Kollision in ziehendem Nebel auf unter 100 Meter reduziertwahrscheinlich
- Der Bombenanschlag kanarischer Separatisten auf den Flughafen Las Palmas (Gran Canaria) ereignete sich an jenem Morgen und erzwang die Umleitung nach Los Rodeosgesichert
- Der zweite Flughafen, Tenerife South, wurde 1978 eröffnet, auch als Reaktion auf die durch das Unglück offengelegte Überlastungwahrscheinlich
- Die Entschädigungen von KLM an die Familien der Opfer wurden mit rund 58.000 $ bis 600.000 $ je Anspruch angegebenunsicher
Quellen
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